Informationen für
Direkt zu

zur Startseite

Werkstofftechnik

Um aus Polymeren einen verarbeitbaren und gestaltbaren Werkstoff mit gewünschtem Eigenschaftsprofil zu machen, muss das Polymer mit verfahrenstechnischer Kompetenz ergänzt ("aufbereitet") werden. Meist erfolgt diese Ergänzung in Form von Zusatzstoffen, die auf Doppelschneckenextrudern dem Polymer in der Schmelze zugegeben werden. Diesen physikalischen Mischvorgängen können chemische Reaktionen überlagert werden, so dass sogar das Polymer in seiner Molekülgestalt verändert wird, um spezielle Eigenschaften zu leisten. Dieses veränderte Polymer - nun Werkstoff genannt - wird zumeist wieder in Granulatform gebracht, um es für weitere Verfahrensschritte handhabbar zu machen.

Eine derartige Werkstoffentwicklung ist nur sinnvoll, wenn die hieraus entstandenen Eigenschaften auf die Werkstoffanwendung maßgeschneidert werden. So ist die Charakterisierung der Werkstoffeigenschaften, die sogenannte Werkstoffprüfung und -bewertung, unlösbar verbunden mit zielführender Werkstoffentwicklung. Die ingenieurmäßige Werkstoffprüfung beginnt bei der Ermittlung der mechanischen Eigenschaften, geht weiter über thermische und chemische Eigenschaften bis hin zur Bestimmung der morphologischen Struktur eines Werkstoffs.

Weiter zu:

Aktivitäten in der Forschung
Dienstleistungen / Compoundiertechnikum und Prüflabor